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THINK GLOBAL - ACT LOCAL

Aktualisiert: 3. Mai 2023

Riesiges Engagement bei der Klimakonferenz in Baden bei Wien


In Summe mehr als achtzig Bürgerinnen und Bürger der Stadt Baden folgten der Einladung, sich ganz im Sinne des Mottos „Think global, act local“ der dreiteiligen Klimakonferenz aktiv an der Mitgestaltung einer zukunftsfähigen und lebenswerten Stadt zu beteiligen. Die auf Initiative von CHRISTIANS FOR FUTURE organisierte und in Kooperation mit den Badener Pfarren abgehaltene Veranstaltung bot zunächst Kindern (20.4.) und Jugendlichen (18.4) die Möglichkeit, ihre Wünsche, Anregungen und Forderungen an die Politik und Kirche zu definieren. Gemeinsam mit den Ergebnissen einer Online-Umfrage boten die Inputs der jungen Generation die inhaltliche Basis für die am 25. April stattgefundene Klimakonferenz für Erwachsene.


Klimaschutz ist einerseits ein Umweltthema, aber auch eine gesellschaftliche Herausforderung der nächsten Jahrzehnte, weil Umwelt und Soziales zusammengedacht werden müssen. Das „FairWandeln-Team“ der Katholischen Aktion unterstützt Menschen in und rund um Pfarrgemeinden, die gemeinsam aktiv werden wollen und Ideen verwirklichen und so ein ökologischeres, faireres und sozialeres Umfeld schaffen. So greifen Pfarren die Anliegen und Sorgen der Menschen vor Ort auf und leisten einen aktiven Beitrag zu den aktuellen Herausforderungen unserer Zeit (Fairwandeln | Katholische Aktion der Erzdiözese Wien (ka-wien.at)).


FairWandeln Klimakonferenzen

Für große Freude sorgte eine persönliche Grußbotschaft des Erzbischofs Kardinal Dr. Christoph Schönborn, die seinen Dank und die Wertschätzung für das Engagement an alle Teilnehmer*innen der Konferenz eindrucksvoll zum Ausdruck brachte.


Brief von Kardinal Dr. Christoph Schönborn an die Teilnehmer*innen der Klimakonferenz in Baden
Brief von Kardinal Dr. Christoph Schönborn an die Teilnehmer*innen der Klimakonferenz in Baden

Ermutigend war auch die Teilnahme des Bürgermeisters Stefan SZIRUSCSEK und der Vizebürgermeisterin Helga KRISMER sowie die aktive Mitwirkung weiterer politischen Funktionäre der Stadt Baden.


Die Beteilung von Bürgerinnen und Bürgern aus Baden und Umgebung und das hohe Engagement übertraf alle Erwartungen. In einem, von erfahrenen Moderator*innen geleiteten, vierstündigen Prozess wurden Möglichkeiten für eine nachhaltige Entwicklung der Stadt Baden ausgelotet und konkrete Projekte definiert. Der Fokus wurde auf sechs Schwerpunkte gelegt: Verkehr, Abfall, Energie, Ernährung, Einkauf und Bodennutzung. Im Ergebnis wurden vier Projekte beschlossen und Projektteams gebildet.


Das Projekt „Bewusstseinsbildung“ wird ein Umsetzungskonzept für ökosoziale Bewusstseinsbildung durch Akteurinnen und Akteure der Pfarren erarbeiten und konkrete Bildungsmaßnahmen definieren. Ein Team widmet sich einem partizipativen Prozess zur Etablierung von sogenannten „Fahrradstraßen“ im Stadtgebiet von Baden. Eine effiziente „Nutzung von Regenwasser“ bei Einrichtung der Pfarren in Baden durch die Planung und Errichtung von Zisternen wurde ebenfalls als Projektidee beschlossen. Und ein Projektteam wird sich dem Thema „Vernetzung von nachhaltigen Projekten und Initiativen“ in Baden und der Etablierung eines „Tauschkreises“ beschäftigen.


Die Klimakonferenz ist ein Teil einer Serie von Veranstaltungen, die im Rahmen des „Aktionsjahres Laudato si’ “ noch bis Anfang Oktober stattfinden. Die Initiative CHRISTIANS FOR FUTURE folgt dem Aufruf zum Schutz der Schöpfung und rückt damit die Anliegen für den Schutz der Schöpfung weiter ins Zentrum christlichen Engagements. Sie bemüht sich dabei auch um die Vernetzung der Zivilgesellschaft, Politik und Kirche, um gemeinsam für eine ökosoziale Transformation einzutreten und vom Reden ins Tun zu kommen.


Bildergalerie der Klimakonferenzen in Baden bei Wien:



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